Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Moritz Detel

Moritz_Detel

Steckbrief


Name: Moritz Detel


Studiengang: Dipl.-Ing. Landschaftsnutzung und Naturschutz | Vertiefungsrichtung Umweltbildung


Abschlussjahr: 2007


Das BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz wurde im September 2013 eröffnet. Im BARNIM PANORAMA prÀsentieren sich das Besucherzentrum des Naturpark Barnim und das Agrarmuseum Wandlitz unter einem Dach. Hier können die Themen Natur und Landwirtschaft in einer faszinierenden Ausstellung erlebt werden.

Einen Monat vorher habe ich hier angefangen und bin verantwortlich fĂŒr die Umweltbildung. Die vielfĂ€ltige Verflechtung von Natur und Landwirtschaft sind die Grundlage fĂŒr die Konzeption von Umweltbildungsangeboten, ĂŒberwiegend fĂŒr KindergĂ€rten und Schulen. Daran gekoppelt ist die Bewerbung der Angebote, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und der Aufbau von Kontakten zu Schulen, Kitas, Horten und BildungstrĂ€gern und deren Pflege. Im Sommer 2014 wird unser Naturerlebnispfad eröffnet, der den Besucher die unterschiedlichen NaturrĂ€ume des Naturparks im Kleinen erleben lĂ€sst. An dessen didaktisch-methodischer Konzeption bin ich maßgeblich beteiligt. Die Arbeitsbereiche sind vielfĂ€ltig und bieten eine gute Abwechslung zwischen BĂŒro, Draußensein und Kontakt mit Menschen.

Ich habe nicht speziell nach Stellen in Nord-Ost-Brandenburg gesucht, sondern nach einer möglichst guten Passung meiner FĂ€higkeiten und Erfahrungen mit dem Anforderungsprofil der neuen Stelle. Das war aber nur möglich, da ich rĂ€umlich flexibel bin. Ich merke im Arbeitsalltag, dass es sehr hilfreich ist, dass ich die Umgebung und Personen in der Region vom Studium her kenne, obwohl das Studienende sieben Jahre zurĂŒck liegt. Ich sehe in der Region ein großes Potential fĂŒr eine nachhaltige Regionalentwicklung fĂŒr die Menschen vor Ort und seine GĂ€ste. Ich freue mich, dazu einen Beitrag leisten zu können.

Mit dem Lernen geht es nach dem Studium weiter. Jede neue Arbeit hat neue Anforderungen mit sich gebracht, mich aber auch neue Erfahrungen sammeln lassen. Ich habe Weiterbildungen als Erlebnis- und BauernhofpĂ€dagoge gemacht und gerade zum Anbieter der Bildung fĂŒr Nachhaltige Entwicklung.

Es ist gut, möglichst frĂŒh im Studium zu wissen, in welche Richtung es danach gehen soll. So kann man darauf im Studium den Schwerpunkt legen und in Praxissemestern oder ehrenamtlichem Engagement Erfahrungen sammeln und Kontakte knĂŒpfen. Mir haben die Aufgaben im Zivildienst beim NABU mit Schwerpunkten in Landschaftspflege und Umweltbildung gezeigt, wo es hingehen soll. Ich halte es fĂŒr sinnvoll, vor dem Studium entweder eine Lehre zu machen oder zumindest einen Bundesfreiwilligendienst oder ein Freiwillig Ökologisches Jahr, um eine klarere Vorstellung zu bekommen, wo es hingehen soll und ob der Bereich etwas fĂŒr einen ist oder nicht.